Kurzantwort
Nein — PRK ist bei Keratokonus nicht sicher. PRK entfernt Hornhautepithel und trägt Stromagewebe ab — dieselbe biomechanische Schwächung, die LASIK kontraindiziert macht. Oberflächenlaser beseitigt das Ektasierisiko bei KC nicht. Weg: CXL zur Stabilisierung, dann torische ICL bei Stabilität.
Ist PRK sicherer als LASIK bei Keratokonus?
Nein. PRK vermeidet eine Hornhautklappe, entfernt aber Stromagewebe direkt. Bei Keratokonus erhöht jede nennenswerte Gewebeentfernung das Ektasierisiko — mit oder ohne Klappe.
PRK wird manchmal bei grenzwertiger Hornhautdicke bei regulärem Astigmatismus angeboten — diese Logik gilt nicht, wenn die Topographie Keratokonus oder forme fruste KC bestätigt.
Was ist mit PTK bei KC-Narben?
Fototherapeutische Keratektomie (PTK) entfernt oberflächliche Hornhautnarben — eine andere Indikation als refraktive PRK. Hornhautspezialisten führen sie vorsichtig durch; sie ersetzt keinen refraktiven Laser bei KC.
Was ist der richtige Behandlungsweg?
- 1CXL bei bestätigter Progression.
- 2Scleral- oder harte Linsen für funktionelles Sehen.
- 3Torische ICL bei 12+ Monaten stabil nach CXL.
Lesen: Keratokonus-Behandlungsoptionen · Kann SMILE Pro Keratokonus behandeln?
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